Frühstück im Bett – Entspannter Morgen in Hamburg

Frühstücken im Bett ist für viele von Euch vermutlich ein schöner Moment am Wochenende. Stundenlang noch den Sonntag unter der warmen Bettdecke genießen, sich noch einmal umdrehen, sich später einen frischen Kaffee holen und ein warmes Brötchen oder Croissant und den Sonntag genießen. Klingt gut und traumhaft – oder? Wären dort nicht die „Krümmel“ die sich auf und unter der Bettdecke verteilen, aber auch damit kann man leben… aber das gleiche Angebot in einem Hotel zu bekommen, für mich eigentlich unglaublich…

Frühstück im Bett – wie man es sich wünscht (zumindest laut Beschreibung)

Ich bin sowieso eher der Typ „Morgenmuffel“ und die erste Stunde nicht sonderlich ansprechbar. Ein frühes Business-Frühstück um 07.30 Uhr gehört zwar zu meinem Tagesablauf ab und zu dazu, aber richtig anfreunden, kann ich mich damit einfach nie. Entweder man kommt nicht zum „frühstücken“ oder das Gespräch findet nicht direkt statt. Dann lieber ein schönes „Business-Dinner“, wie zuletzt im „Sra Bua by Tim Raue„, welches dann auch einmal erst um 02.00 Uhr morgens zu Ende sein kann – ich bin halt eher ein Nachtmensch (gerade bei guter Gesellschaft)… und es war nicht das erste Mal, dass ich als letzte Person das Restaurant verlassen habe… 🙂

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie die Idee entstanden ist, dass ich doch einmal das „Frühstück im Bett“ probieren sollte, aber ich habe es gemacht… und die Ankündigungen und Versprechungen waren wirklich interessant – ich hätte es wohl besser noch zusätzlich mit der Videokamera dokumentieren sollen… „Ein Frühstück was Sie nicht vergessen werden – alles was man sich zum Frühstück wünscht – so schön, man möchte es jeden Morgen bekommen“… Es klang fast wie aus einem Werbefilm und ich habe mich auf das Experiment eingelassen… Gerade der Satz „Ein Frühstück, welches Sie so schnell nicht vergessen sollten“, erinnerte mich doch spontan an ein negatives Beispiel, aber das zeige ich Euch vielleicht in den nächsten Wochen einmal mit Fotos…

Feed your Soul - Radisson Blu Hotel Hamburg Airport - Frühstück auf dem Hotelzimmer - Inroom-Dining

Frühstück auf dem Hotelzimmer – häufig „interessant“ – selten „sehr schön“

Während meines letzten Aufenthaltes in Hamburg war ich zunächst im Radisson Blu Hamburg Airport Hotel untergebracht. Sehr praktisch, direkt nach der Landung durch den Terminal gehen und sofort im Hotel einzuchecken. Es gibt praktisch nichts schöneres, als nach einem Flug nur noch einen kurzen Weg zum Gespräch zu haben und vor allem die Möglichkeit, sich kurz Umzuziehen, auf das Meeting vorzubereiten, ohne nachmittags noch im Stau zu stehen. Perfekt!

Aber sollte gerade ein „Airporthotel“ mich mit einem Frühstück wie im Traum überraschen können. Ich war sehr misstrauisch und nach einigen sehr negativen Erfahrungen (Speisen nicht frisch, Uhrzeit nicht eingehalten, Kaffee bereits kalt, lieblos angerichtet) war meine Lust darauf, nicht besonders… Ich ziehe es dann doch vor, morgens in das Hotelrestaurant zu gehen, mir meine Speisen selbst auszusuchen und sicher zu sein, was ich bekomme. Ein Omelette vor meinen Augen zubereitet, der Cappuccino direkt frisch an den Tisch gebracht, auch als „Morgenmuffel“ genießt man diese Momente.

Da ich häufiger in den letzten Monaten in Radisson Hotels weltweit übernachtet hatte, war mir das Konzept vom „Super-Breakfast“ von Radisson schon bekannt und ich fand es jedes Mal sehr gut. Sehr frisch und das Motto “ der letzte Eindruck, den ein Gast von unserem Hause mitnimmt“ wird gut umgesetzt. Es ist mir bisher noch in keinem Haus aus der Radisson Kette passiert, dass ich mich über das Frühstück geärgert habe…

Frühstück auf dem Hotelzimmer – „Ich lasse mich auf das Experiment ein…“

Jeder Mitarbeiter hat mir von dem tollen „Frühstück“ erzählt, ich sollte es doch einfach einmal probieren und könnte sonst ja noch immer in das Hotelrestaurant gehen, aber meine Meinung wäre wichtig… O.k. – wenn man mich so häufig und so nett an einem Tag „bekniet“ möchte ich kein Spielverderber sein und war bereit. Ich teilte der Küche meine Wünsche mit, was ich gerne esse und welche Speisen für mich auf dem Frühstück nicht wichtig sind, dass ich gerne einen „heißen“ Cappuccino dazu hätte und gerne pünktlich um 08.30 Uhr das Frühstück erwarten würde.

Wie die Mitarbeiter es schaffen wollten, den Cappuccino in die oberste Etage des Radisson Hotel Blu Hamburg Airport zu bekommen, in das hinterste Zimmer des Flures sollte mir egal sein… – ich wollte es darauf ankommen lassen…

Feed your Soul - Radisson Blu Hotel Hamburg Airport - Frühstück auf dem Hotelzimmer - Inroom-Dining

Frühstück auf dem Hotelzimmer – 08.28 Uhr – 08.29 Uhr – 08.30 Uhr – es klopfte

Es ist für mich persönlich immer ein Albtraum, wenn man die Karten auf den Hotelzimmern sieht und man ankreuzen kann, wann man das Frühstück möchte – zwischen 08.00 Uhr und 08.30 Uhr ist für mich als Reisender natürlich keine Option. Muss ich schon um 08.00 Uhr fertig sein – oder drehe ich mich dann doch noch drei Mal um, weil das Frühstück doch erst im letzten Moment gebracht wurde. Das Radisson Blu Hotel sagte mir, 08.30 Uhr wäre kein Problem – ich war gespannt.

Pünktlich um 08.30 Uhr klopfte es an meiner Tür, ein Wagen gefüllt mit den „Leckereien“ die für ein gutes und aus meiner Sicht „gesundes“ Frühstück gehörten. Eine Mitarbeiterin, die freundlich – aber vor allem natürlich und nicht gestellt – einen „Guten Morgen“ wünschte, fragte ob Sie mein Zimmer im Radisson Airport Hamburg betreten darf und ob Sie das Frühstück reinbringen sollte. – Ein guter Start!

Ein schöner Anblick, die Flugzeuge direkt vor meinem Fenster im Anflug, kein Geräusch zu hören, davor das Frühstück stehen und mein „Cappuccino“.

Er war heiß – er war frisch und er schmeckte perfekt am Morgen und der Duft des frischen Frühstücks begann sich in meinem Zimmer auszubereiten.

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Frühstück auf dem Hotelzimmer „Feed my Soul“ – by Radisson

Die Versprechungen von Radisson und gerade auch der Mitarbeiter des Radisson Blu Hotel Hamburg Airport waren sehr hoch gegriffen und meine Erwartungen an ein gutes Frühstück wurden noch gesteigert. Auf der einen Seite versuchte ich mir natürlich einzureden, dass ein Frühstück auf dem Zimmer nicht mit dem Frühstück im Restaurant verglichen werden kann, auf der anderen Seite, dachte ich natürlich, wenn man so „positiv überzeugt“ von dem Produkt ist, dann sollte ich auch etwas erwarten dürfen.

Auf dem Frühstückstisch fanden sich verschiedene frischen Brötchen (normal und Körnerbrötchen), eine Auswahl an frischer Wurst und frischem Käse (noch schön kühl), etwas Joghurt und Müsli, sowie eine Flasche frisches Wasser (Pelegrino), ein Milchshake (süß verpackt) und Eierspeisen sollten noch unter der Tischplatte in der Warmhaltebox auf mich warten. Dazu Marmelade in frischen Gläsern, da ich Wert auf Nutella legte, direkt ein ganzes Glas für mich, frischer Lachs und viele Dinge, die man einfach entdecken wollte.

Frühstück auf dem Hotelzimmer – Qualität Radisson Hotel Hamburg Airport

Die Speisen waren frisch (wie auch beim regulären Frühstücksbuffet im Hotelrestaurant), schön und praktisch zusammengestellt und reichhaltig. Der Cappucchino war heiß, die Eierspeisen frisch zubereitet und auch nach 15 Minuten noch sehr gut und ausreichend warm.

Eine Besonderheit fand sich auch noch in der Warmhaltebox und zwar der „warme Toast für wenig Zeit und guten Hunger“. Ein Toastbrot mit Schinken, Käse und Spiegelei – eine Spezialität nach „Ralf Lampe“ – dem Küchenchef, die ich unbedingt einmal probieren wollte…

Wenn Ihr im Radisson Blu Hotel Hamburg Airport seid und etwas besonderes sucht, fragt doch einfach einmal die Mitarbeiter nach „Toast à la Herr Lampe“ 🙂 und lasst Euch auch von den Besonderheiten überzeugen. Frische Speisen, gute Qualität, so erwarte ich es eigentlich.

Feed your Soul - Radisson Blu Hotel Hamburg Airport - Frühstück auf dem Hotelzimmer - Inroom-Dining

Frühstück auf dem Hotelzimmer – Mein FAZIT zum Radisson Blu Hotel Hamburg Airport

Sicherlich nicht ganz einfach, als Morgenmuffel sich kritisch ein Frühstück auf dem Zimmer anzusehen und vor allem mich dafür zu begeistern. Die Mitarbeiter überzeugt, dass dieses Frühstück einen guten Eindruck hinterlassen wird und mir nach einigen negativen Erfahrungen, einen schönen Start in den Tag bereiten wird. „Feed my Soul“ soll genauso wie „Yes I can“ nicht nur ein Werbeslogan von Radisson Hotels sein, sondern am Gast „gelebt“ werden.

Das Radisson Blu Hotel Hamburg Airport hat mir zumindest die Hoffnung für ein tolles Frühstück auf dem Zimmer zurückgegeben und ich habe selten so gut, mit so viel Ruhe und vor allem so bequem gespeist. Die Krümmel auf der Bettdecke haben mich anschließend nicht sonderlich gestört.. und ich hatte das Glück und durfte mich noch einmal „umdrehen“ und noch ein paar Minuten weiteren Schlaf nach dem Frühstück genießen, denn der nächste Termin war erst für 12.00 Uhr angesetzt.

Ich bin neugierig geworden auf das Food-Konzept im Hotel und wollte es mir persönlich einmal ansehen, nicht nur für meinen Foodblog, sondern vor allem wollte ich die Menschen kennenlernen, die mir einen schönen Start in den Tag geschaffen haben und habe mich spontan in der Küche angemeldet… Steaks, Foccacia und ein Treffen mit dem Küchenchef Ralf Lampe – ich war gespannt… darüber schreibe ich aber gesondert…

Die Mitarbeiter im Radisson Airport Hamburg bieten einen tollen Service, an einem tollen Produkt und erhalten daher auch meine neue 5-Sterne-Bewertung. Das Radisson Hotel am Hamburger Flughafen hat einen hohen Standard gesetzt und ich bin wirklich gespannt, welches Hotel sich zukünftig der Herausforderung stellen möchte und auch so vom eigenen Produkt überzeugt ist und es schafft, diesen neuen 5-Sterne-Standard zu erfüllen.

Von mir ein persönliches „Dankeschön und Respekt“ für einen tollen Start in den Tag. Das Frühstück auf dem Zimmer im Hotel kann ich uneingeschränkt empfehlen und würde es bei meinem nächsten Besuch sofort wieder wählen… Vielleicht genieße ich es in Zukunft ja wirklich noch – „im Bett zu frühstücken“.. 🙂


Frühstück im Bett - Entspannter Morgen in Hamburg
Toast Lampe
Frühstück im Bett - Entspannter Morgen in Hamburg